Brautkleid: schwarz oder weiß?
Da musste ich dann doch recherchieren...
Ich ging bei der letzten beschriebenen Hochzeit im Jahre 1864 automatisch davon aus, dass es ein weißes Brautkleid war - eben auch, weil ich es so vor Augen hatte. Nun kam ein Hinweis, dass die Brautkleider Anfang des 20. Jahrhunderts teilweise schwarz waren. Die Sache hat mir keine Ruhe gelassen, also hab ich mich auf die Suche gemacht.
Und voilà:
(...) Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts sah man nur vereinzelt weiße Hochzeitskleider und sie wurden auch nur vom Bürgertum oder am Hofe getragen.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts breitete sich dieser Brauch von den Fürstenhöfen aus und durchdrang langsam alle Bevölkerungsschichten. Das weiße Brautkleid war nun nicht mehr länger nur den oberen Bevölkerungsschichten vorbehalten.
Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurde es für jedes ehrbare Mädchen schicklich, in der Farbe der Unschuld und Reinheit vor den Traualtar zu treten. Allerdings hielt man auf dem Land noch lange an der Tradition des schwarzen Brautkleides fest, weil es praktischer war.
Während des gesamten 19. Jahrhunderts waren nicht nur weiße sondern auch farbige und schwarze Kleider als Hochzeitsroben üblich. Diese konnten auch nach der Hochzeit zu feierlichen Anlässen getragen werden (...)
Quelle: "In Berlin heiraten"
Weiß passt also... Dann hab ich ja doch richtig hingeschaut :-)
Edit: Und hier noch ein Link mit Dank an meine Mutter: Historische Brautkleider
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Ich ging bei der letzten beschriebenen Hochzeit im Jahre 1864 automatisch davon aus, dass es ein weißes Brautkleid war - eben auch, weil ich es so vor Augen hatte. Nun kam ein Hinweis, dass die Brautkleider Anfang des 20. Jahrhunderts teilweise schwarz waren. Die Sache hat mir keine Ruhe gelassen, also hab ich mich auf die Suche gemacht.
Und voilà:
(...) Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts sah man nur vereinzelt weiße Hochzeitskleider und sie wurden auch nur vom Bürgertum oder am Hofe getragen.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts breitete sich dieser Brauch von den Fürstenhöfen aus und durchdrang langsam alle Bevölkerungsschichten. Das weiße Brautkleid war nun nicht mehr länger nur den oberen Bevölkerungsschichten vorbehalten.
Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurde es für jedes ehrbare Mädchen schicklich, in der Farbe der Unschuld und Reinheit vor den Traualtar zu treten. Allerdings hielt man auf dem Land noch lange an der Tradition des schwarzen Brautkleides fest, weil es praktischer war.
Während des gesamten 19. Jahrhunderts waren nicht nur weiße sondern auch farbige und schwarze Kleider als Hochzeitsroben üblich. Diese konnten auch nach der Hochzeit zu feierlichen Anlässen getragen werden (...)
Quelle: "In Berlin heiraten"
Weiß passt also... Dann hab ich ja doch richtig hingeschaut :-)
Edit: Und hier noch ein Link mit Dank an meine Mutter: Historische Brautkleider
Susanne Pilastro - 17. Mai, 12:58
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